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Sicher und flexibel - der DRK-HausNotRuf jetzt auch mit Mobilfunk

Die Installation eines Hausnotrufgerätes ist einfach und meist unkompliziert: Es werden lediglich ein Strom- sowie ein Telefonanschluss benötigt. Doch was passiert, wenn kein Telefonfestnetzanschluss vorhanden ist? Bisher hieß das, dass dann keine Möglichkeit für die Nutzung des Hausnotrufes besteht.

Sigrid Sell, DRK-Verantwortliche für den HausNotRuf erklärt das neue Gerät.

Für diesen immer häufiger auftretenden Fall bietet der DRK-Kreisverband Weserbergland e.V. seit August dieses Jahres die GSM-Hausnotrufgeräte an. GSM steht für Global System for Mobile Communications und ist ein Standard für Mobilfunknetze. Die neuen Geräte, ausgestattet mit einer SIM-Karte, bauen über ein Mobilfunknetz eine Verbindung zu der DRK-Hausnotrufzentrale auf. Das bedeutet zum einen mehr Flexibilität bei der Auswahl des Gerätestandortes und zum anderen Unabhängigkeit im Falle von Festnetzausfällen.

Ein weiterer Vorteil aller Geräte und zusätzliche Sicherheit für die Nutzer: Störungen am Gerät, wie zum Beispiel eine leere Batterie oder ein Funkverlust zum Empfänger, werden direkt an die DRK-Hausnotrufzentrale gemeldet. Die Mitarbeiter sorgen dann umgehend für einen Sicherheitsanruf oder kommen persönlich vorbei, um nach dem Rechten zu schauen. "Wir haben bereits zwölf Geräte an Neukunden vergeben, die sonst keine Möglichkeit zur Nutzung des Hausnotrufes gehabt hätten", freut sich Sigrid Sell, eine der Verantwortlichen für den HausNotRuf des DRK-Kreisverbandes.

Ein Hausnotruf ermöglicht es alten und pflegebedürftigen Menschen, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden zu bleiben. Über einen Sender, der am Handgelenk oder an einer Kette um den Hals getragen werden kann, wird ein Signal über das Hausnotrufgerät an die Leitstelle gegeben, die nach Rückversicherung beim Hausnotrufkinden einen Einsatz auslösen und somit Hilfemaßnahmen einleiten kann. Der seit Anfang des Jahres eigenständige DRK-HausNotRuf hat aufgrund der Neuordnung einen weiteren großen Vorteil: die wohnortnahe Schlüsselhinterlegung. So ist schnelle Hilfe im Notfall garantiert. Eine wichtige Information für alle, die an einem Haunotrufgerät interessiert sind: Die Kosten dafür sind laut eines aktuellen Urteils des Bundesfinanzhofes von der Steuer absetzbar. Demnach gilt der Hausnotruf als haushaltsnahe Dienstleistung und kann in der Steuererklärung als steuermindern angegeben werden. Fragen zum DRK-HausNotRuf beantworten Klemens Hahn und Sigrid Sell unter der Telefonnummer 05151 4012-35.  

18. Oktober 2017 10:42 Uhr. Alter: 97 Tage