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Bunte Spiele mit "OPI" - Dritter "Opa-Papa & Ich-Tag" lockt nach Bad Münder

Bogenschießen, Schubkarrenrennen oder Kegeln an einem Ort. Das gab es am Samstag, dem 19. August beim "Opa-Papa & Ich-Tag", kurz OPI-Tag, auf dem BIK-Gelände in Bad Münder. Organisiert wurde die Veranstaltung vom DRK-Kreisverband Weserbergland e.V. im Rahmen des "Opa-Papa & Ich-Projektes".

Gut besucht: Der OPI-Tag in Bad Münder.

Beim Schubkarrenrennen waren die Väter in ihrem Element.

Opa Kalli mit Papa Oliver und den Töchtern Melina (7), Tamina (5) und Lana (10) hatten viel Spaß.

Die Bereitschaften sorgten für Speis und Trank und die Sicherheit.

Die Ortsvereine versorgten die Besucher mit Kaffee und Unmengen an leckerem Kuchen.

Unter dem Motto "Bunte Spiele" zog es bei durchwachsenem Wetter mehr als 300 Besucher nach Bad Münder. Ein rundum buntes und abwechslungsreiches Programm wartete im Grünen auf die Gäste des OPI-Tages, der bereits zum dritten Mal organisiert wurde. "Hier gibt es alles, was Papas und Opas auch Spaß macht", erklärt Lieselotte Sievert, Fachberaterin der Kindertagesstätten des DRK-Kreisverbandes: Bogenschießen, Schubkarrenrennen, Bewegungs-Parcours, Feuerwehrspritzen, Rasenski, Kegeln, Wurfspiele, Zaubermalen, Kletterwand, Tauziehen, Gummibären-Wurfmaschine, Buttons herstellen, Hüpfburg, trommeln oder T-Shirts anmalen. 

Opas und Papas - und natürlich auch die Kinder waren hellauf begeistert. Begeistert waren auch die Organisatoren des Tages. Denn wie schon bei den ersten beiden OPI-Tagen sorgten die unterschiedlichen Bereiche des Roten Kreuzes für einen gelungenen und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung: Haupt- und Ehrenamt - genauer die 15 DRK-Kindertagesstätten, die Bereitschaften Bad Münder und Bakede, das Jugendrotkreuz sowie die Ortsvereine Hachmühlen und Bakede - arbeiteten Hand in Hand. "Das macht uns als Rotes Kreuz aus", freut sich Sievert. "Wir sind ein gutes Team, bilden ein großartiges Netzwerk und können gemeinsam tolle Aktionen auf die Beine stellen."

Der Anlass zu diesem bunten Spektakel liegt im pädagogischen Bereich. Bei dem vor sechs Jahren gegründeten OPI-Projekt steht mehr gemeinsame Zeit von Vätern, Großvätern und dem Nachwuchs im Fokus. "Oftmals haben zum Beispiel die Väter durch ihre Berufstätigkeit nur wenige Berührungspunkte mit den Kindern, deren Bedürfnissen und ihrem Alltag", erklärt die Fachberaterin. Daher planen die Mitglieder der OPI-Projektgruppe Veranstaltungen und Aktionen in den DRK-Kindertagesstätten und darüber hinaus, die auch Vätern und Großvätern liegen. Es geht um ausprobieren, erforschen, entdecken und gemeinsam Abenteuer erleben. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. "Haben Väter und Großväter die Gelegenheit zu solchen Aktivitäten, sind sie in der Regel gelassener als die weiblichen Bezugspersonen", so Sievert. "Mit dem Projekt geben wir ihnen Gelegenheit, sich in Bereichen, die ihnen auch Spaß machen, auf den Nachwuchs einzulassen."

21. August 2017 07:58 Uhr. Alter: 24 Tage