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in einem Ortsverein des DRK-Kreisverbands Weserbergland e.V.

Schnell, einfach und hilft: Blut spenden während der Arbeitszeit

Arbeiten und möglicherweise Leben retten. Das funktioniert sonst nur in Berufen des Gesundheitswesens, wie zum Beispiel im Rettungsdienst oder im Krankenhaus. Doch die Sparkasse Hameln-Weserbergland erwies sich in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst Springe (NSTOB) und dem DRK-Ortsverein Hameln am Donnerstag, dem 15. Dezember sozusagen auch als Lebensretter. Mit einer Blutspende-Aktion während der Arbeitszeit ermöglichten die Verantwortlichen den Mitarbeitern der Hamelner Sparkassenfiliale, anderen Menschen - auch über ihre eigentliche Arbeit hinaus - mit einer Blutspende zu helfen.

Christoph Schneider und Peter Bormann während der Blutspendenaktion in der Sparkasse Hameln-Weserbergland.

(isy) Sibylle Grunhold, Personalrätin der Sparkasse Hameln-Weserbergland, ist sehr zufrieden: "Eine tolle Aktion." Ihre Idee war es, während der Arbeitszeit eine Blutspende-Aktion für die Mitarbeiter zu generieren. Sie schlägt damit sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen ermöglicht sie den Mitarbeitern während der Arbeitszeit Blut zu spenden und zum anderen sorgt sie damit dafür, dass mithilfe dieser "kleinen" Tat, Leben gerettet werden kann. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hameln-Weserbergland e.V., Friedrich-Wilhelm Kaup, der gleichzeitig auch Präsident des DRK-Kreisverbandes Weserbergland ist, gab begeistert sein Einverständnis. Und dann ging alles ganz schnell.

Über den Drk-Kreisverband und den Ortsverein Hameln, um den ersten Vorsitzenden Wolfgang Kaiser, wurde Kontakt zum DRK-Blutspendedienst Springe (NSTOB) aufgenommen. Die Sparkasse organisierte die Räumlichkeiten und sorgte für die wichtige Verpflegung nach der Spende. Der Ortsverein Hameln kümmerte sich um die Getränke und mit zwei Mitarbeiterinnen routiniert um das Anmeldeverfahren vor Ort und die Mitarbeiter des NSTOB sorgten professionell für die reibungslose Blutspende. Eine Besonderheit bei dieser Aktion: Die Mitarbeiter hatten gleichzeitig auch die Möglichkeit, sich bei der Deutschen Stammzellspender Datei (DSD) typisieren zu lassen und so zum Stammzellspender zu werden.

"Einfach toll. Wir haben insgesamt rund 70 Personen, die sich zur Blutspende angemeldet haben. In zwei Stunden waren bereits 14 Erstspender dabei", resümiert Grunhold. Christoph Schneider ist einer von ihnen: "Ich wollte schon immer mal Blut spenden. Hier hat es sich gut gepasst und ich konnte die Gelegenheit wahrnehmen." Peter Bormann ergänzt: "Ich sende heute zum 25. Mal Blut. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit und dass ich das während der Arbeit machen kann, ist toll."

"Eine Wiederholung dieser Aktion ist nicht ausgeschlossen. Es gab sehr viel positive Resonanz", freut sich Sibylle Grunhold. 

15. Dezember 2016 13:52 Uhr. Alter: 1 Jahre